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  • Pädagogische Arbeit / Zielsetzung

    Wir Erzieherinnen in der Kindertagesstätte Schwarzbach haben uns als oberstes und wichtigstes Ziel gesetzt, jedes Kind so anzunehmen wie es ist. Nur wenn ein Kind sich angenommen und verstanden fühlt, kann es Vertrauen entwickeln, sich geborgen fühlen und die Bereitschaft zum Wachsen und Lernen entwickeln.

    Ein weiteres Ziel für uns ist, dass die Kinder gerne, d.h. mit Spaß die Tagesstätte besuchen. Deshalb ist es für uns wichtig, die Umgebung des Kindes ordentlich, an­reizend und lehrreich zu gestalten, damit die Kinder vielerlei Lernerfahrungen sammeln können und dies ihrem geistigen, seelischen und körperlichen Wohl zugute kommen kann.

    Es ist für die Kinder (aber auch für uns) schön, wenn sie die Erzieherin freudig begrüßen. Ein Kind, dass mit Freude und Spaß kommt, findet schnell Kontakt und Anschluss. Das Spielen fällt leichter und es entwickelt schnell Freude am Lernen und Miteinander.

    Für Kinder ist die Tagesstätte wie die Arbeitsstelle für Erwachsene. Besonders deutlich sieht man das bei den neuen Kinder, die mittags "hundemüde" nach Hause gehen, weil sie sich den ganzen Vormittag auf das Spielen konzentriert haben.

    Während des Spielens ist es für die Kinder wichtig, dass man im Umgang mit ihnen konsequent ist (z.B. Toben im Gruppenraum ist nicht erwünscht). Kinder testen aus, wie weit sie gehen können und wollen Grenzen erfahren. Konsequenz erleichtert den Umgang und das Arbeiten sehr und bietet den Kindern Sicherheit.

    Eine wichtige Voraussetzung der Selbständigkeit ist das Vertrauen, dass wir dem einzelnen Kind entgegen bringen müssen. Nur wer genügend Zuwendung, Liebe und Geborgenheit aber auch Grenzen erfährt, wird sicher und selbständig. Ein Kind, das sich in jungen Jahren angenommen, verstanden und vor allem ernstgenommen fühlt, setzt dies im späteren Miteinander um. Das Kind soll allmählich fähig werden, selbst seine eigenen Empfindungen und Wünsche zu äußern ("Ich möchte aber jetzt dies oder das nicht!")

    Wir Erzieherinnen achten darauf, dass das Streben nach Selbständigkeit nicht gehemmt wird. Damit wir diese Ziele erreichen können, ist eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern entscheidend.

    Durch ganzheitliche Förderung sollen die Schwächen des Kindes gemindert oder je nach Möglichkeit behoben und die Stärken weiter ausgebaut werden.

    Wir versuchen bei jedem Kind verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten, die das Zusammenleben in der Gruppe, der Familie und der Gesellschaft betreffen, zu fördern. Um sich später in Schule und Beruf wohl zu fühlen, eine eigene Meinung bilden zu können und Selbstbewusstsein zu besitzen, ist es bedeutend, dass man schon früh mit der Förderung von Selbständigkeit und Persönlichkeit beginnt.

    Dies alles soll im Tagesablauf (z.B. im Spiel) geschehen, ohne dass es dem Kind bewusst wird.

    Ein Kind, dass eine Schwäche hat, weiß dies meist, wenn auch manchmal unbewusst. Eine "besondere" Förderung würde das Kind nur in eine Sonderstellung bringen und dem Kind mehr schaden als nutzen. Alle anderen Kinder wüssten so über die Schwäche, die sonst vielleicht nicht gleich sichtbar ist, Bescheid und haben den Drang, bei nächster Gelegenheit das Kind damit aufzuziehen.

    Beispiel: Ein Kind kennt die Grundfarben nicht.

    Förderung: Die Erzieherin spielt mit diesen und noch zwei anderen Kindern das Farbenspiel Quips und lässt sich von allen die erwürfelte Farbe benennen. Die ist für die Kinder, welche die Farben schon kennen, eine Vertiefung des Wissens, für das zu fördernde Kind eine spielerische Übung.

    Alles in allem soll es dem Kind Spaß machen, zu spielen und zu lernen, so dass es mit Freude und viel Motivation in den Kindergarten kommt.

    Schwarzbach - Spielende Kinder

    Anhand der folgenden Darstellung möchten wir verdeutlichen, in welchen Bereichen das Kind im Kindergarten ganzheitlich gefördert wird. Die Lernbereiche umfassen das soziale Umfeld des Kindes, die Sinne und Wahrnehmung, das Denken und die Leistungsfähigkeit. Mit den unterschiedlichsten Aktionen und Arbeiten (Bilderbuchbetrachtung, Lernen eines Liedes, Bewegungsspiele, Gruppenspiele) oder im Freispiel (Spielen mit anderen Kindern in der Puppen- oder Bauecke, Verkleiden, Tischspiele...) wird das Kind in allen Bereichen gefördert.



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