
aus der Sitzung des Gemeindevorstands der Gemeinde Hofbieber am 17.Novermber 2008
Der Gemeindevorstand nimmt zustimmend zur Kenntnis, dass die Gemeinde Hofbieber unter dem Bericht "Energie Autonomie anstreben" in einer Fachzeitschrift des Hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz zum Thema "Hessische Klimapakt - Kommunale Beispiele nachhaltiger Energiepolitik" aufgeführt ist.
Energieautonomie anstreben
Gemeinde Hofbieber, 6400 Einwohner
Die Gemeinde Hofbieber bemüht sich durch konsequent nachhaltige Organisation der Energie- Wasser- und Abwasserver-beziehungsweise- entsorgung den Klimaschutz zu fördern und hat ein Energieautonomiekonzept entwickelt. Denn die Gemeinde strebt langfristig eine möglichst hohe Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern bei der Versorgung der gemeindeeigenen Liegenschaften an - wodurch letztlich auch eine Stärkung der regionalen Wirtschaft einhergehen soll.
Die ersten dazu notwendigen Maßnahmen sind bereits umgesetzt. So liefert das Projekt "Bürgersolar" Energie durch den Betrieb zweier Potovoltaik-Anlagen-eine auf dem Dach des Feuerwehrhauses und eine auf dem des Bauhofes. Die Holzhackschnitzel-Heizanlage in Hofbieber heizt mit heimischem Holz und versorgt so durch eine Nahwärmeversorgungsleitung gemeindeeigene Bauten wie Bauhof, Feuerwehr, Kindergaten oder die Gemeindeverwaltung. Inzwischen hat auch der Landkreis Fulda seine Bereitschaft erklärt, die Biebertalschule an das Nahwärmenetz anzuschließen. Das Bürgerhaus im Ortsteil Langenbieber wird seit kurzem mit Erdwärme beheizt. Und das Freibad dort wird beriets seit den siebziger Jahren mit einer Wärmepumpe beheizt, die im vorbei fließenen Flüsschen Bieber Wärme entzieht.
Selbstverständlich gehört zum Energieautonomiekonzept von Hofbieber auch, die vorhandenen Energieeinsparungspotenziale zu nutzen. So ist für alle kommunalen Liegenschaften zwischenzeitlich ein Gutachten zu den Energieeinsparmöglichkeiten erstellt worden.